Wettbewerbe
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BBK Architekten AG Egerta 37 9496 Balzers Dorfsaal und Dorfplatz, Schaan (CH) Wettbewerb 1.Preis, Realisierung 2006-2010 Das Projekt stellt sich der Herausforderung, einen neuen städtebaulichen Akzent an der Schaaner Landstrasse zu bilden. Die Halle des Aussenbereichs formuliert die selbstbewusste Präsenz des neuen Dorfzentrums. Sie ist aufgrund ihrer geometrischen Ausrichtung als Pendant zum Dorfplatz gegenüber konzipiert und soll dazu beitragen, den Ort als einen bewusst öffentlichen, beinahe städtischen Ort wahrzunehmen. Der Halle antwortet im Herz des Ensembles der neue Dorfsaal als der herausgehobene Innenraum. Seine Ausrichtung zum bestehenden Rathaussaal verfolgt das Ziel, im Zwischenraum ein zentral gelegenes, grosszügiges und unterteilbares Foyer entstehen zu lassen. Die Verzahnung und die Art der volumetrischen Staffelung nimmt Rücksicht auf die bestehenden Nachbargebäude und lässt diesen Luft zum Atmen. Der Architektur des neuen Dorfzentrums soll ein doppelter Ausdruck zueigen sein – der einer zeitgemässen Schlichtheit als auch der einer gewissen feierlichen Würde.
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Werkhof Balzers Das Projekt von Ivan Cavegn hat 2007 bei einem 2-stufigen Wettbewerb den ersten Preis gewonnen. Es musste sich gegenüber 19 anderen Projekten von schweizerischen und liechtensteinischen Architekturbüros behaupten. Auf reizvolle Weise spannende Gesamtkomposition Der Gemeindewerkhof beinhaltet gemeinsam mit der Feuerwehr den Samariterverein, Werkdienst und die Wertstoffsammelstelle. Zusammen mit dem Umspannwerk der Liechtensteinischen Kraftwerke bildet er einen klaren Abschluss hin zum angrenzenden Grünraum mit Föhrenwald. Der kompakte und kraftvolle Gebäudekomplex unterscheidet sich in seiner Art gänzlich vom ursprünglichen Industriebau und verkörpert damit seine öffentliche Nutzung. Der Grundriss des Gebäudes setzt auf eine Entflechtung der verschiedenen Funktionseinheiten, um gegenseitiges Störpotenzial von vornherein auszuschliessen. Die schwarze Fichtenholzfassade aus vertikalen Lamellen verleiht dem Gebäude seinen architektonischen Ausdruck und weist auf den benachbarten Föhrenwald hin. Das in der Herstellung und im Unterhalt äusserst wirtschaftliche Fassadensystem aus heimischem Fichtenholz ist auf die Funktion der Innenräume ausgerichtet und erfüllt zusätzliche Kriterien wie Belichtung, sommerlicher Wärmeschutz, Windschutz und anderes mehr. In den Werkräumen herrscht vorwiegend Beton vor, der dem Ganzen einen skulpturalen Charakter verleiht. Ivan Cavegn, Architekt; Projektleiter Beat Burgmeier Christoph Frommelt, Xylo AG Holzfassade Thomas Vogt, Insta Plan Haustechnik.
Primarschule Gamprin - Architektur und Landschaft
erhart + partner AG Aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten entstand die Idee, ein Gebäude zu entwerfen, das mehr mit der Topografie und dem Ort zu tun hat als mit der funktionellen Verknüpfung an das bestehende Schulhaus. Diese Antwort auf die gestellte Aufgabe ist untypisch für einen Erweiterungsbau. Möglich ist dieses Konzept durch die Trennung von Hauptnutzungen und Nebennutzungen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Entwurfs war der respektvolle Umgang mit dem bestehenden Schulhaus, das sehr gut in die natürlichen Hügellandschaft integriert wurde und diesbezüglich ein positives Beispiel darstellt. Verschiedene Modellstudien zeigten uns, dass ein eindeutiger ortsbaulicher Abschluss zum westlichen Naturraum, parallel zum Hang, die Gesamtanlage stärkt und im Zusammenhang mit dem bestehenden Bauten spannende Abfolgen von Aussenräumen bildet, die miteinander vernetzt werden können. Aus diesen Erkenntnissen entstand das Konzept von zwei versetzten Baukörpern, dem neuen Schulhaus und dem Kindergarten, parallel zum Hang angeordnet, die mit einem gedeckten Gang verbunden werden und somit diesen eindeutigen ortsbaulichen Abschluss schaffen. Ein weiterer Vorteil dieses Konzepts sind die daraus resultierenden Synergien für beide Nutzer. |